Der Kopf, in dem die Murmelideen entstehen
Wikipedia: „Kinetische Kunst ist eine Ausdrucksform,
in der die Bewegung als integraler ästhetischer
Bestandteil des Kunstobjekts Beachtung findet.“
Diese kurze Beschreibung umgreift auch das
Werk von Ortwin Grüttner.
Unter der Bezeichnung Murmiland gestaltet
Grüttner seit 1990 kinetische Objekte,
überwiegend Kugelbahnen.
Das Spiel der Murmeln in den ausgestalteten Bahnen
und beweglichen Elementen erzählt seine
eigenen Geschichten und fasziniert Erwachsene
ebenso wie Kinder.
Geheimnisvolle Murmelburgen wollen erforscht werden,
Kurbelmechaniken transportieren die kleinen Kugeln
durch die Miniaturwelten und fantasievoll gestaltete
Murmelflipper fordern zum Turnier.
Auf vielen der Bahnen lassen sich spannende
Wettrennen durchführen.
Inzwischen gibt es über 90 Objekte aus der Werkstatt
von Ortwin Grüttner, und keines gleicht dem anderen.
Murmiland ist immer wieder in Sonderausstellungen
in Museen und Galerien zu besuchen, seit 2008
besteht eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Spiel
in Soltau. Im Spielmuseum Soltau werden jährlich in
den Wintermonaten mit den Objekten des Murmilandes
die Murmelwochen gestaltet